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Bissendorf, Kreis Osnabrück

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Bissendorfer Energiegenossenschaft gegründet

Gestern, am 18. Februar 2013 haben 52 Genossen sich zusammengetan, um einen Geschäftsbetrieb zur „nachhaltigen Nutzung regenerativer Energie, insbesondere in der Region Bissendorf“ zu gründen. Dazu sollen 1. verschiedene eigene Projekte wie Photovoltaikanlagen, Biogasanlagen oder Wärmeverbünde betrieben werden, 2. Informationen und Beratungen für Dritte stattfinden und 3. Beteiligungen an größeren Projekten, z.B. Windkraftanlagen ermöglicht werden.

Die Initiatoren Stefan Heckmann, Wolfgang Driehaus und Uwe Stolte betonten, dass mit dieser Gründung bürgerschaftliches Engagement im Energiesektor möglich werde, der bislang noch von wenigen großen Unternehmen dominiert sei. Es wurde auch betont, dass die Probleme der Energiewende – z.B. die aktuellen Strompreiserhöhungen – unter anderem auf Strategien dieser großen und etablierten Energieversorger zurückzuführen seien, und dass eine dezentrale Energieversorgung in Bürgerhand sowohl die Energiewende, als auch Gewinne für die Beteiligten ermögliche. Die Bissendorfer Energiegenossenschaft stehe als Bürgergenossenschaft allen Einwohnern der Region offen. Für eine Einlage von 500,- € könne sich jederman und -frau beteiligen.

Auf der überaus gut besuchten Gründungsversammlung wurde lebhaft über die Satzung diskutiert, deren Entwurf letztlich ohne Änderungen übernommen wurde. Es wurde auch darüber diskutiert, ob eine Energiegenossenschaft sich als Konzessionär für die Übernahme des kommunalen Stromnetzes bewerben solle, wie es z.B. die „Stromrebellen“ in Schönau seit vielen Jahren sehr erfolgreich vormachten. Die Initiatoren waren allerdings der Meinung, dass ein solches Unternehmen für die junge Genossenschaft doch ein wenig zu groß sei. Allerdings hätten sie unter dem Punkt „Beteiligung“ im Satzungszweck ausdrücklich an eine Beteiligung an einem Unternehmen gedacht, das die Stromversorgung in Bissendorf übernehme. Konkret plane man die Gründung eines Gemeindewerkes zusammen mit der Gemeindeverwaltung und mit einem dritten Partner, der Erfahrung für die technische Umsetzung mitbringe.

Hier finden Sie die Satzung.

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 22. Februar 2013 um 11:33 Uhr  

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Die SPD verlässt die Zählgemeinschaft, die sie zusammen mit UWB und dem Grünen gebildet hatte. Damals, in frischer Erinnerung an die eigenen Wahlkampfversprechen, hatte die SPD eine "faire und partnerschaftliche" Zusammenarbeit versprochen. Im späteren Alltag dagegen hatte sie Geheimverhandlungen ohne ihre Partner unternommen. Deren Protest jetzt als Grund für die Kündigung der Zählgemeinschaft heranzuziehen, hinterlässt mehr als einen bitteren Nachgeschmack.